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Aktuelle Termine

 

 

 

 

Helmut Blasche, 1924 – 2017

 

Das zweite vatikanische Konzil war für sehr viele kirchliche Menschen,

Priester und Laien, ein wichtiger Impuls, die Kirche im Sinne des Konzils

zu erneuern. In Erinnerung an die Ursprünge sollten die angesammelten

Versatzstücke entfernt und der Glanz der Jesusbotschaft durch die Kirche

wieder neu für die Welt aufleuchten. Helmut Blasche war einer der ersten,

die sich in diese Aufbruchsarbeit einreihten. Dazu kam noch durch die

Kontakte aus der Entwicklungshilfe die Kenntnis der lateinamerikanischen

Basisgemeinden, die unter zum Teil lebensbedrohenden Bedingungen eine

erneuerte Kirche lebten. Helmut Blasche und andere krempelten sozusagen

die Ärmel hoch und gingen ans Werk. Die Kirche wurde zu einem offenen Haus,

in dem viele Menschen wieder eine Heimat fanden und staunten, dass Kirche

in der modernen Welt einen Sitz im Leben finden konnte. Schwechat wurde mit

Helmut Blasche und den dort sich zusammen findenden Menschen zu einem

Modell für Kirche in der Gegenwart. Die Verantwortung füreinander als Gemeinde

und der Einsatz für die zu kurz Gekommenen bei uns und in aller Welt wurden zu

Markenzeichen der Kirche von Schwechat und weit über die Grenzen unserer

Diözese, ja über Österreich hinaus bekannt.

Helmut Blasche ist am 26. April 2017 in die himmlische Basisgemeinde übergetreten.

Sehr viele Menschen haben ihm sehr viel zu verdanken, auch über Schwechat hinaus.

Besonders jene, die die Idee und Praxis von Basisgemeinde noch immer hoch halten.

Helmut ist nach wie vor präsent in uns und durch uns und in den Ideen und Modellen,

die zusammen mit ihm entwickelt wurden. Menschen wie Helmut, gleich ob Priester

oder Laie, sind immer Garanten dafür, dass Kirche die Botschaft von Jesus Christus

authentisch durch ihr Leben verkünden kann.

Danke Helmut!

 

 

 

Regionalforum  November 2016

Etty Hillesum und ihr Gottesbild.pdf

 

Im letzten Jahr haben Ria und ich uns mit der Person Etty Hillesum auseinander gesetzt.

Etty ist eine holländische Jüdin, die in der Zeit von 1941-1943 ein Tagebuch geschrieben hat.

In diesem Tagebuch schreibt sie über ihre Suche nach dem Tiefsten in ihrem Leben,

über ihre Suche nach Gott.

Ihre Gedanken sind in dem Buch „Das denkende Herz“ zusammengefasst.

Etty ist  1914 in Holland geboren und  1943 in Auschwitz vergast worden.

Einige Ausschnitte aus ihrem Tagebuch, die ihre Suche nach Gott verdeutlichen,

werden wir jetzt vortragen.

 

 

 

Plakat: „Das denkende Herz“.pdf

 

 

 

 

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